1)Auftaktwanderung „Herrieden 1“: Unsere Auftaktwanderung begann, einer alten Tradition
folgend, von der Bärenlochhütte aus. Teilstrecken des Herrieder Bildstockweges waren das Ziel. Über
Regmannsdorf und den Martinsberg wanderten wir in die Altstadt und besichtigten unterwegs die
zahlreichen Bildstöcke, Feldkreuze und Kapellen am Wegesrand. Nach der Mittagseinkehr im Landhotel
„Zur Sonne“ führte die Tour über die Hohenberger Kreuzkapelle hinauf zur Bärenlochhütte. Einem
weiteren Brauch folgend, warteten dort Kaffee und Kuchen in geselliger Runde auf uns.
2) Wanderung „Reichenau“: Wir trafen uns am Herrieder Festplatz und wanderten über Leibelbach
und Heuberg nach Reichenau zum Mittagessen im Gasthaus „Zum Kreuz“. Über Sauerbach und den
„Gänssteg“ ging es zurück nach Herrieden.
3) Wanderung „Röttenbach 1“: Wir parkten am Sportplatz in Aurach und wanderten hinauf zur
Müllumladestation und früheren Deponie zwischen Aurach und Weinberg. Dort hatten die Organisatoren
der Tour eine Führung durch das Deponiegelände vereinbart. Beim Rundgang erfuhren wir interessante
Informationen zur Geschichte der Deponie und zu den Abdicht- und Sicherungsmaßnahmen nach
dem Schließen der Deponie. Die ständig austretenden Methangase und Sickerwässer müssen
überwacht und kontrolliert werden. Das Methan treibt einen Motor zur Strom- und Wärmegewinnung
an, die Sickerwässer werden gereinigt und abgeleitet. Auch führte man uns durch den begehbaren
Kontrolltunnel unterhalb der Deponie. Zu guter Letzt erfuhren wir interessante Details zum
Arbeitsablauf in der Müllumladestation. Nach der Führung wanderten wir über Atzenhofen nach
Röttenbach zur Mittagseinkehr in der Dorfschenke Jelinek. Nachmittags verlief unser Weg über schattige
Forstwege zurück nach Aurach.
4) Wanderung „Schandtaubertal“: Vom Freibad in Rothenburg wanderten wir, vorbei am Rothenburger
Wildbad, hinunter ins Taubertal und folgten der Schandtauber flussaufwärts, vorbei an Mühlen und
durch ein urwaldähnliches Naturschutzgebiet bis nach Bettenfeld zur Einkehr im Gasthaus „Zum
Grünen Baum“. Nach dem Mittagessen führte unser Weg auf der Nordseite des Schandtaubertales über
Burgstall zurück nach Rothenburg.
5) Wanderung „Röttenbach 2“: Im Oberen Altmühltal wanderten wir vom Wanderparkplatz am
Büchelberg aus durch Wald und Flur in Richtung Röttenbach. Zum zweiten Mal in diesem Jahr kehrten
wir zur Mittagseinkehr in der Dorfschenke Jelinek ein. Der Rückweg führte durch das hier offene
Altmühltal zurück zum Wanderparkplatz am Fuße des Büchelbergs.
6) Radtour „Feuchtwanger Karpfenweg“ (Teil Ost): Mit der zweiten Etappe des Radweges schlossen
wir die Reihe „Feuchtwanger Karpfenweg“ ab. Von Herrieden aus radelten wir zum Anschlusspunkt
in Schwaighausen. Über Burk, Meierndorf und Königshofen führte der Radweg zu seinem östlichsten
Punkt in Rottnersdorf zur Mittagseinkehr im Fischhaus „Wiesethgrund“. Zurück nach Westen führte der
Radweg über Bechhofen, Wieseth nach Untermosbach. Dort verließen wir den Radweg und fuhren über
Aichau und Elbersroth zurück nach Herrieden.
7) Wanderung „Ansbach“: Von Elpersdorf aus wanderten wir über Dombach im Loch zum Ziegelranken
südöstlich von Ansbach und genossen dort von oben die Aussicht über Ansbach. Gestärkt nach
der Mittagseinkehr im Gasthaus „Zur Sommerfrische“ folgen wir unseren beiden Führern über den
Ansbacher Festplatz und durch den Ansbacher Stadtwald zurück nach Elpersdorf. Nachdem das Wetter
heiß und „trocken“ war, ergab sich ein Einkehrschwung in den „Holzstoß“, dort klang der schöne
Wandertag aus.
8) „Hüttenfest“: Dem überlieferten Brauch folgend, ist am ersten Mittwoch im Juli unser Hüttenfest
in der Bärenlochhütte: Vormals feierten wir alljährlich zu diesem Termin in einer Scheune von
Wanderfreunden in Frankendorf die berühmten „Scheunenfeste“. Vormittags wanderten wir von der
Bärenlochhütte aus durch den Kapitelwald nach Regmannsdorf, durch den Bürgerwald zum Wasserturm
und über Schernberg pünktlich zurück zum Mittagessen in der Bärenlochhütte. Dort ließen wir es uns
mit Bratwürsten vom Grill, diversen Salaten und kühlen Getränken gut gehen. Mit Musik, Gesang und
Spaß verbrachten wir den Nachmittag in geselliger Runde. Zum Ausklang erfreuten wir uns noch an
Kaffee und selbstgebackenem Kuchen.
9) 4-Tages-Wanderfahrt in die Region „Garmisch / Reutte“: Geplant war, die lange Anfahrt mit einer
Wanderung um den Eibsee zu unterbrechen. Kurz vor Garmisch begann es jedoch heftig zu regnen;
es „schüttete“. Wir beschlossen schweren Herzens, auf die Rundwanderung zu verzichten und vom
Parkplatz der Zugspitzseilbahn aus nur kurz zum Eibsee hinunter zu laufen. Anschließend fuhren wir
weiter zu unserem Hotel in Reutte.
Am zweiten Tag wanderten wir auf Uferwegen vom Ort Seespitze am Plansee aus zum Heiterwanger
See und weiter zum Ort Heiterwang. Hier wartete unser Bus und fuhr uns nach Reutte zum Parkplatz
Salzstadel, unterhalb der Burgruine Ehrenburg. Nachmittags stiegen wir zur Ehrenburg auf und
besichtigen die eindrucksvolle Festung. Absoluter Höhepunkt war anschließend in Nachbarschaft zur
Burg, der Gang in schwindelnder Höhe über die Hängebrücke „highline 179“ (Länge 406 m, Höhe 114 m)
auf die andere Seite des Tales und wieder zurück. Am dritten Tag umwanderten wir den Plansee.
Abermals starteten wir vom Ort Seespitze aus und wanderten auf der Nordseite des Sees durch schöne Berglandschaft bis zum Ort Plansee am östlichen Seeufer. Nach der Mittagseinkehr in der MusterAlpe fuhr ein Teil der Senioren nachmittags mit dem Schiff zurück. Die Wanderer führte der Weg entlang
des Südufers zurück zum Startpunkt in Seespitze. Der nächste Tag sah uns nach dem Frühstück auf der Heimfahrt.
10) Wanderung um den „Großen Brombachsee“: Erneut wanderten wir um einen See. Dieses Mal um
den Großen Brombachsee. Wir starteten von Ramsberg aus und folgten „linksdrehend“ dem Uferweg
über die große Staumauer zur Seestation Allmannsdorf und weiter nach Enderndorf zur Mittagseinkehr
im Cafe-Restaurant „Zum Hochreiter“. Nachmittags wanderten wir über die beiden Staumauern zum
Igelsbachsee und zum Kleinen Brombachsee und anschließend entlang am Südufer des Großen
Brombachsees zurück nach Ramsberg.
11) Wanderung „Spalt“: Vom Wanderparkplatz bei der Stiegelmühle aus stiegen wir hinauf zu den
Überresten der Bärenburg. Auf dem noch sichtbaren Ringwall umwanderten wir die ehemalige
Fliehburg. Anschließend führte unser Weg durch das Spalter Hügelland hinunter nach Spalt zur
Mittagseinkehr im Gasthaus „Wittelsbacher Hof“. Nachmittags war eine Führung durch die Erlebniswelt
HopfenBierGut-Museum vorgesehen. Unser kompetenter Führer Ludwig berichtete an Hand von
Beispielen authentisch und lebendig über die Geschichte und Gegenwart von Hopfen und Bier in der
Stadt Spalt. Der Eintritt beinhaltete ein kleines Bierglas mit zugehörigem Inhalt, den wir genüsslich
konsumierten. Beschwingt wanderten wir danach entlang der Fränkischen Rezat zurück zur
Stiegelmühle.
12) Radtour ins „Blaue“: Wir starteten in Herrieden. Die Fahrt ins Blaue führte über Lattenbuch,
Windshofen, Vorderbreitenthann, Feuchtwangen, Dürrwangen und Dorfkemmathen nach Langfurth.
Dort war zufällig Kirchweihauftakt; im Gasthaus „Grüner Baum“ standen bis auf wenige Ausnahmen
traditionelle „Schlachtschüssel-Schmankerl“ auf der Speisekarte. Für eingefleischte Puristen: Dort
werden noch „Siedwerscht“, „Rüssela“ und „Innnereien“ angeboten. Derart gestärkt bewältigen wir
nachmittags leicht die Reststrecke zurück nach Herrieden über Burk, Meierndorf, Deffersdorf und
Reichenau.
13) Wanderung „Linden“: Wir parkten beim Windelsbacher Waldschwimmbad und wanderten durch die
Wälder der Frankenhöhe zum dortigen Barfußpfad. Bei frischer Witterung und nassem Boden verspürte
niemand Lust, den Pfad barfüßig auszuprobieren. Weiter über Nordenberg gelangten wir nach Linden.
Dort kehrten wir im Gasthof und Wildkräuter-Hotel „Linden“ ein. Nachmittags führte der Weg über die
Felder und durch die Wälder der Frankenhöhe zurück zum Parkplatz.
14) Wanderung „Theilenhofen“: Vom Sportplatz in Pfofeld aus folgten wir der Markierung des Limes
Wanderweges durch hügeliges Gelände bis nach Rittern. Dort zweigten wir ab nach Theilenhofen zur
Mittagseinkehr im Gasthof „Zum Signal“. Nachmittages besichtigten wir das im Grundriss freigelegte
ehemalige Römerbad bei Theilenhofen. Anschließend ging der Weg durch offenes Hügelland zurück
nach Pfofeld.
15) Weinbergswanderung „Weigenheim“: Mit dem Bus fuhren wir nach Reusch. Hier begann unsere
Vormittagswanderung über die Weinlagen Altenberg und Rother Berg nach Weigenheim. Dort kehrten
wir in der Heckenwirtschaft „Weinidylle Hopfner“ zu Mittag ein. Die Eigentümer hatten kurz vorher
überraschend gewechselt. Mit der Bewirtung durch die jungen Nachfolger waren wir aber sehr zufrieden.
Nachmittags führte unser Weg hinauf zu den Weinlagen Langer Berg und Kappelberg. Der Gipfel des
Kappelberges bietet einen schönen Aussichtspunkt über die Windsheimer Bucht. Zurück in Weigenheim
klang die Wanderung mit einer deftigen Brotzeit, Wein und Gesang aus
16) Wanderung „Rottnersdorf“: Vom alten Sportplatz in Großenried aus wanderten wir vom Altmühltal
ins Wiesethtal nach Wiesethbruck. Durch ein kleines Naturschutzgebiet weiter nach Heinersdorf und
Rottnersdorf. Dort kehrten wir in diesem Jahr zum zweiten Mal im Fischhaus „Wiesethgrund“ ein.
Nachmittags ging es nach Bechhofen und auf der Trasse der ehemaligen Bahnlinie sowie auf dem
Radweg entlang der Staatsstraße zurück zum Parkplatz.
17) Abschlusswanderung „Herrieden 2“: Von der Bärenlochhütte aus wanderten wir über
Schernberg zur neuen „Cola-Siedlung“ und begutachteten das neue Erinnerungsdenkmal
„Cola-Kasten“. Anschließend führte der Weg hinunter nach Stegbruck, um die abgeschlossenen
Hochwasserschutzmaßnahmen zu besichtigen und weiter nach Herrieden zur Mittagseinkehr im
Restaurant „Akropolis“. Nachmittags wanderten wir auf kurzen Wegen hinauf zur Bärenlochhütte. Dort
warteten bereits Kaffee und Kuchen auf uns. Beendet wurde der Tag mit einer DiaShow über unsere
4-Tages-Wanderfahrt.
Zeitlich passend, Ende November, fanden wir uns zum Jahresabschluss mittags in der Bärenlochhütte
zusammen. Mit Leberkäs und diversen Salaten, dem offiziellen Teil zum Jahresabschluss sowie einer an
schließenden DiaShow über alle Wanderungen und Radtouren des Jahres klang das Wanderjahr 2025 aus.
Zum Ende des Berichtes von meiner Seite herzlichen Dank an alle Wanderfreundinnen und
Wanderfreunde, die mitmachen, sich vielfältig in die Gemeinschaft einbringen sowie Wanderungen und
Fahrradtouren organisieren. In Bezug auf unsere geselligen Treffen in der Bärenlochhütte besonderer
Dank an die Wanderdamen, die sich der Bewirtung annehmen und an die vielen Wanderdamen, die mit
ihren selbst gebackenen Kuchen und frisch zubereiten Salaten für unser leibliches Wohl sorgen